Gebrauchtboote

Wer sich Gebrauchtboote ansehen möchte, sollte sich einiges im Vorfeld überlegen, denn es stellt sich als erstes die Frage danach, was das Boot können sollte. Immerhin ist es wichtig, wie viele Personen mitfahren sollten und ob es geplant ist, an Bord zu übernachten oder nur mit dem Boot zum Baden rauszufahren. Ausschlaggebend sind auch das Fahrgebiet, sowie die Frage danach, ob unterschiedliche Reviere bereist werden sollen oder nicht. Eventuell sollte das Boot auch gut transportierbar sein. Diese und noch viele weitere Fragen sollen vor dem Kauf geklärt sein.  

Bestimmte Kriterien

Besonders das Gewicht ist ausschlaggebend dafür, wann ein Boot transportierbar ist. Es ist zum Beispiel kein starker Schlepper, wie zum Beispiel ein Kleinlaster oder Geländewagen nötig, wenn der Anhänger und das Boot gemeinsam unter 2 t liegen. Auch die Breite spielt eine Rolle, denn von einer sogenannten Überbreite ist die Rede, wenn 2,55 m überschritten werden. In diesen Fällen werden beim Transport Sondergenehmigungen benötigt. Ein Sportboot, das für Angeltouren, bzw. Badeausflüge oder sonstige Ausflüge und zum Wasserski laufen benötigt wird, fällt höchst wahrscheinlich nicht darunter.  

Welches Modell darf es sein?

Es sollte ein Unterschied zwischen der Frage nach einem so genannten Daycruiser und nach den beliebten kleinen Kajütbooten gestellt werden. Immerhin bietet sich je nach Auswahl genug Platz für eine kleine Pantry und natürlich auch eine vorhandene Toilette, sowie eine gute Stehhöhe an und bedeutet kleinen Luxus. Die Verdränger und Halbgleiter beginnen ab einer Länge von ca. 7 m. Ersteres eignet sich vor allem dann, wenn hauptsächlich Seen und Kanäle befahren werden. Ein Gleiter fährt langsamer und hält den Kurs nicht so stabil, wie ein Verdränger. Auf hoher See gibt es alle Bootstypen, bei schlechtem Wetter können die Verdränger und Halbgleiter allerdings besser ausweichen.  

Vorteile und Nachteile

Wer sich Gebrauchtboote, beispielsweise bei der Firma Schepenkring, näher ansieht, hat in der Folge einige Vorteile. Zudem ist ein gebrauchtes Boot kostengünstiger, als ein neues. Deshalb ist es möglich, sich eine etwas größere Variante zu gönnen. Bei der gebrauchten Ausführung müssen auch keinerlei Lieferfristen bedacht werden und das Boot ist meistens sofort nach Zahlungseingang verfügbar. Solche Boote sind in den meisten Fällen bereits gut ausgerüstet und eventuell kann sogar der Liegeplatz dazu mit erworben werden. Der Nachteil im Hinblick auf Gebrauchtboote ist allerdings, dass diese nicht von Anfang an nach den persönlichen Vorstellungen ausgebaut und ausgerüstet werden können. Wird von einer privaten Person gebraucht gekauft liegt das ganze Risiko beim Käufer, wenn eventuelle Mängel auftreten. Manche Interessenten finden es wichtig, der erste zu sein, der mit dem neuen Boot eine Reise unternimmt – auch das ist ein Kriterium für den Bootskauf.  

Fündig werden

Bei sich auf der Suche nach dem passenden Boot macht, liest am besten die Kleinanzeigen in diversen Bootsmagazinen. Dort gibt es sowohl kleine, als auch größere Ausführungen. Diverse Magazine, die im gut sortierten Kiosk angeboten werden, sind ebenfalls eine Möglichkeit. Selbstverständlich sollte auch der online Markt ins Auge gefasst werden. Wenn sich eventuell sogar ein Bootshändler in der Nähe befindet, lohnt sich ein Abstecher dorthin. Dort gibt es viele ausgestellte Boote, die nicht vom Händler selbst, sondern im Auftrag verkauft werden. So genannte Yachtbroker sind regelrechte Spezialisten in Sachen Boote Kauf.


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